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Absurde römisch-katholische Kirche

Von Daniel Frey | 16. Juli 2010

Seit 2004 findet jeweils während der traditionellen Pride in Zürich auch ein ökumenischer Gottesdienst für Schwule und Lesben statt. Nun hat die Bistumsleitung in Chur die Beteiligung der römisch-katholischen Kirche verboten, sie sei “im Kontext eines solchen, doch eher propagandistisch gemeinten Festivals unerwünscht”.

Mit tiefem Bedauern und grosser Verärgerung nehmen die Organisatoren des Zürich Pride Festival den Entscheid des Churer Bischofs zur Kenntnis. Der Verein schreibt in einer Medienmitteilung: “Der Anteil an katholischen Christinnen und Christen in unserer Community ist gross und wir waren stolz darauf, dass wir an unserer Veranstaltung auch einem Leben aus dem Glauben gerecht werden konnten”.

Die Homosexuellen Arbeitsgruppen Zürich (HAZ) fordern den Churer Bischofsrat auf, den Entscheid zu widerrufen und sich für diese offene Ausgrenzung zu entschuldigen. Die HAZ finden es absurd, dass gerade “dasjenige weltweit tätige Unternehmen mit dem höchsten Homosexuellen-Anteil an der Belegschaft zum Mittel der Diskriminierung greift”.

Topics: Fragezeichen, Religion | 1 Kommentar »

Ein Kommentar zu “Absurde römisch-katholische Kirche”

  1. Thommen meint:
    21. Juli 2010 at 01:17

    Ich kann nicht verstehen, dass Homosexuelle sich immer noch mit der katholischen Kirche bekriegen. Da gibt es nur eins: Austritt und eigene Treffs organisieren. Am besten Männer lieben, statt an einen Greis glauben! ;)

Kommentare