<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Queerdenker &#187; Geschichte</title>
	<atom:link href="http://queerdenker.ch/category/geschichte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://queerdenker.ch</link>
	<description>queer, einseitig und parteiisch</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 09:38:04 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Karlheinz Weinberger im Museum</title>
		<link>http://queerdenker.ch/2012/02/05/karlheinz-weinberger-im-museum/</link>
		<comments>http://queerdenker.ch/2012/02/05/karlheinz-weinberger-im-museum/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 09:26:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://queerdenker.ch/?p=2357</guid>
		<description><![CDATA[Noch bis 15. April 2012 zeigt das Museum für Gegenwartskunst in Basel Fotografien von Karlheinz Weinberger (1921 bis 2006). Unter dem Pseudonym &#8220;Jim&#8221;veröffentlichte Weinberger ab den späten 1940er Jahren seine Fotografien regelmässig in der Zeitschrift &#8220;Der Kreis&#8221;. Die meiste Zeit seines Lebens arbeitete Weinberger als Lagerist bei Siemens-Albis in Zürich. Als Autodidakt widmete er sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Noch bis 15. April 2012 zeigt das Museum für Gegenwartskunst in Basel Fotografien von Karlheinz Weinberger (1921 bis 2006). Unter dem Pseudonym &#8220;Jim&#8221;veröffentlichte Weinberger ab den späten 1940er Jahren seine Fotografien regelmässig in der Zeitschrift &#8220;Der Kreis&#8221;.</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2358" title="Motorradfahrer, Karlheinz Weinberger" src="http://queerdenker.ch/wp-content/uploads/2012/02/karlheinz-weinberger.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Die meiste Zeit seines Lebens arbeitete Weinberger als Lagerist bei Siemens-Albis in Zürich. Als Autodidakt widmete er sich in seiner Freizeit der Fotografie, mit der er seine Liebhaber und Menschen auf der Strasse porträtierte. In den über 60 Jahren seines Schaffens bildete er die Rückseite der bürgerlichen Welt in der Schweiz ab. Internationale Beachtung erhielt der zeitlebens als Amateur arbeitende Fotograf erst mit einer grossen Ausstellung und einem ersten Buch im Jahr 2000 &#8211; sechs Jahre vor seinem Tod.</p>
<p>Ernst Ostertag schreibt auf Schwulengeschichte.ch über Karlheinz Weinberger:<em> &#8220;Er hatte eine Vorliebe für Arbeitertypen und andere &#8216;typisch hetero&#8217; wirkende Männer und er fing sie in völlig natürlicher Haltung in ihrem beruflichen oder freizeitlichen Umfeld ein. Das gab Aufnahmen, die in irgendwelchen illustrierten Magazinen hätten erscheinen können &#8211; und doch strahlte das besondere Etwas aus ihnen und machte sie zum erotischen Ereignis, dem man erlag &#8211; ohne ganz zu wissen warum.&#8221;</em></p>
<p>&gt;<a href="http://www.kunstmuseumbasel.ch/de/ausstellungen/aktuell/karlheinz-weinberger/" target="_blank">www.kunstmuseumbasel.ch</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://queerdenker.ch/2012/02/05/karlheinz-weinberger-im-museum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vor 50 Jahren: Repressionswelle gegen Schwule in Zürich</title>
		<link>http://queerdenker.ch/2011/08/05/vor-50-jahren-repressionswelle-gegen-schwule-in-zurich/</link>
		<comments>http://queerdenker.ch/2011/08/05/vor-50-jahren-repressionswelle-gegen-schwule-in-zurich/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 11:22:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://queerdenker.ch/?p=1237</guid>
		<description><![CDATA[In diesem Jahr bin ich 50 geworden. Da ist es fast unvorstellbar, dass vor 50 Jahren eine Repressionswelle über Zürich rollte. Zeitzeugen von damals berichten von ihren schlimmsten Erlebnissen mit der Polizei. 1961, nach einem dritten Mord im Homo-Milieu, stieg die Repression gegen Schwule auf einen neuen Höhepunkt. Für viele Bürger und vor allem für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In diesem Jahr bin ich 50 geworden. Da ist es fast unvorstellbar, dass vor 50 Jahren eine Repressionswelle über Zürich rollte. Zeitzeugen von damals berichten von ihren schlimmsten Erlebnissen mit der Polizei.</strong></p>
<p>1961, nach einem dritten Mord im Homo-Milieu, stieg die Repression gegen Schwule auf einen neuen Höhepunkt. Für viele Bürger und vor allem für Polizeiorgane waren Schwule rechtloses Freiwild oder &#8211; noch krasser &#8211; ein Schandfleck der Gesellschaft, den es wegzuputzen galt. Die Betroffenen duckten sich, das heisst, sie machten sich so unscheinbar wie möglich. In einschlägigen Lokalen, um Treffpunkte in Parks oder Pissoirs konnte es jederzeit Razzien geben. Wer geschnappt wurde, kam ins Register, und meist gehörte der Zwangstest für Syphilis mit dazu. Man blieb in der Wohnung und traf seine Freunde dort; auch das diskret-verborgen, denn keinem Nachbarn war zu trauen.</p>
<p>&gt;<a href="http://schwulengeschichte.ch/index.php?RDCT=901a69b49ee9b923708f" target="_blank">Mehr über die Reprssionswelle gegen Schwule</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://queerdenker.ch/2011/08/05/vor-50-jahren-repressionswelle-gegen-schwule-in-zurich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erster nationaler CSD in Bern</title>
		<link>http://queerdenker.ch/2011/06/07/erster-nationaler-csd-in-bern/</link>
		<comments>http://queerdenker.ch/2011/06/07/erster-nationaler-csd-in-bern/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 19:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://1897.ch/?p=913</guid>
		<description><![CDATA[Der CSD (Christopher Street Day) erinnert an den ersten Aufstand in und vor der Stonewall Inn Bar an der Christopher Street im New Yorker Greenwich Village. Am 27. Juni 1969 schlugen Lesben, Transvestiten und Schwule zurück, als die Polizei am dritten aufeinander folgenden Abend zur Razzia vorfuhr. Und sie trieben die Uniformierten in die Flucht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der CSD (Christopher Street Day) erinnert an den ersten Aufstand in und vor der Stonewall Inn Bar an der Christopher Street im New Yorker Greenwich Village. Am 27. Juni 1969 schlugen Lesben, Transvestiten und Schwule zurück, als die Polizei am dritten aufeinander folgenden Abend zur Razzia vorfuhr. Und sie trieben die Uniformierten in die Flucht.</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-914" title="Erster Nationaler Schwulen-Befreiungs-Tag vom 23.6.1979 in Bern" src="http://1897.ch/wp-content/uploads/2011/06/6_8_30_30_0199.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Das war die Wende. Homosexuelle wollten nicht länger Opferlämmer sein. Das war der Anfang. Spontan und plötzlich entstanden die Gay Liberation und der grosse Stolz darauf, schwul zu sein (Pride).</p>
<p>Zwei Jahre später kam die Bewegung der Homosexuellen-Befreiung in Europa an. Und damit auch in der Schweiz. Es formte sich die erste Homosexuelle Arbeitsgruppe in Zürich, die HAZ. 1978 war man soweit gefestigt, dass gemeinsam mit der SOH (Schweizerische Organisation der Homophilen, gegr. 1967) und mit der HFG (Homosexuelle Frauengruppe Zürich) der Kampf zur Abschaffung der Schwulenregister aufgenommen und öffentlich gemacht werden konnte. Das taten die drei Gruppierungen mit einer Unterschriftensammlung, deren Höhepunkt. Im Februar 1979 musste die Zürcher Polizei öffentlich bekanntgeben, dass die Homokartei abgeschafft und vernichtet sei.</p>
<p>Dieser Sieg wirkte. 1979 riefen die Berner HAB (Homosexuelle Arbeitsgruppen Bern) zusammen mit der SOH zum &#8220;Ersten Nationalen Schwulen-Befreiungstag, 10 Jahre Christopher Street Day&#8221; auf. Das Motto hiess &#8220;Bärn het Schwuli gärn&#8221;. Aber das sollte kein Kuschelanlass sein, es ging um die Forderung nach unwiederbringlichem Abschaffen und Vernichten aller Schwulenregister sowohl beim Kanton wie in der Stadt. In der Stadt wurde das erreicht. Aber beim kantonalen Registrieren gab es volle elf Jahre später ein böses Erwachen &#8230;</p>
<p>&gt;<a href="http://schwulengeschichte.ch/inhalt/6-gesellschaftlicher-aufbruch/das-entscheidende-jahr-1978/csd-in-bern-1979/" target="_blank">Mehr zum Ersten Nationalen Befreiungstag und den Folgen</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://queerdenker.ch/2011/06/07/erster-nationaler-csd-in-bern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt</title>
		<link>http://queerdenker.ch/2011/05/05/nicht-der-homosexuelle-ist-pervers-sondern-die-situation-in-der-er-lebt/</link>
		<comments>http://queerdenker.ch/2011/05/05/nicht-der-homosexuelle-ist-pervers-sondern-die-situation-in-der-er-lebt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 May 2011 08:32:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://1897.ch/?p=768</guid>
		<description><![CDATA[Vor genau 40 Jahren beendete Rosa von Praunheim die Arbeit am Film &#8220;Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt&#8221;. Es war sein erstes grosses Werk und kam während der Berliner Filmfestspiele im Sommer 1971 auf die Leinwand. Rosa von Praunheim war 29 Jahre alt. Im selben Jahr begannen schwule Studenten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor genau 40 Jahren beendete Rosa von Praunheim die Arbeit am Film &#8220;Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt&#8221;. Es war sein erstes grosses Werk und kam während der Berliner Filmfestspiele im Sommer 1971 auf die Leinwand. Rosa von Praunheim war 29 Jahre alt.</strong></p>
<p>Im selben Jahr begannen schwule Studenten in Europa Aktionsgruppen zu bilden. Ziel war die Befreiung, wie sie seit dem Stonewall-Aufstand (1969) als Gay Liberation von den US-Homosexuellen vorgelebt wurde. In Zürich eröffneten ein paar schwule Studenten den &#8220;Zabriskie Point&#8221;. Daraus entstanden 1972 die HAZ (Homosexuelle Arbeitsgruppen Zürich).</p>
<p>Rosa von Praunheims Titel traf den Kern und war Programm. Wo immer der Film gezeigt wurde, fanden sich Leute zusammen und diskutierten. Er liess niemanden kalt. Renommierte Zeitungen publizierten Berichte und Analysen &#8211; nicht des Films, sondern der Situation. Engagierte Schwule gruppierten sich, um diese Situation zu beenden. Man war bereit zu kämpfen, grundlegende Forderungen zu stellen und sie durchzusetzen. Denn Rosas Film thematisierte schonungslos die beiden Seiten der widernatürlichen Situation: Einesteils beleuchtete er in aufrüttelnden Bildern den nicht anders als pervers zu bezeichnenden Druck von Gesellschaft und Tradition auf einen wehrlosen und unschuldigen Teil der Bevölkerung. Andernteils zeigte er exemplarisch, wie dieser Druck zur Anpassung zwingt und damit die &#8220;brav&#8221; Angepassten an ihrer eigentlichen, normalen Entwicklung hindert und zu jenen Verkrüppelten macht, welche von Gesellschaft und Tradition als perverse Homosexuelle bezeichnet und ausgegrenzt werden.</p>
<p>Veränderungen draussen in der Gesellschaft erreichen hiess also zunächst sich selbst als Homosexueller voll anerkennen lernen: Nenne dich Schwuler und sei stolz, schwul zu sein! Erst danach wirkst du auf die anderen überzeugend! Die damals diskutierten Grundsätze und Einsichten und die damals geforderte Annahme seiner selbst sind auch heute noch brisant. Es lohnt sich, den Film auch 40 Jahre später anzuschauen. Er kann beispielsweise in der Schwbuliothek der HAB jeweils am Mittwochabend in der Villa Stucki ausgeborgt werden.</p>
<p>&gt;<a href="http://schwulengeschichte.ch/index.php?RDCT=da8514583e238be784e0" target="_blank">schwulengeschichte.ch</a></p>
<p><object width="450" height="367"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Rkg8KDznxMQ?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="367" src="http://www.youtube.com/v/Rkg8KDznxMQ?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://queerdenker.ch/2011/05/05/nicht-der-homosexuelle-ist-pervers-sondern-die-situation-in-der-er-lebt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Heute unvorstellbar: Vor 50 Jahren</title>
		<link>http://queerdenker.ch/2010/10/07/heute-unvorstellbar-vor-50-jahren/</link>
		<comments>http://queerdenker.ch/2010/10/07/heute-unvorstellbar-vor-50-jahren/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 10:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://1897.ch/?p=292</guid>
		<description><![CDATA[1960 lief die Stadt-Zürcher Repression gegen Homosexuelle auf Höchsttouren. Einschlägige Bars, Toiletten-Treffpunkte und Parkanlagen wurden überfallsmässig von Mannschaften der Polizei durchkämmt, die Leute wahllos in Kastenwagen auf Hauptposten gebracht und dort registriert. Die Zürcher Tageszeitung &#8220;Die TAT&#8221; veröffentlichte einen reinen Hetz-Artikel mit Untertitel &#8220;Zürich internationales Zentrum der Strichjungen&#8221; und nannte darin auch den KREIS, welcher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>1960 lief die Stadt-Zürcher Repression gegen Homosexuelle auf Höchsttouren. Einschlägige Bars, Toiletten-Treffpunkte und Parkanlagen wurden überfallsmässig von Mannschaften der Polizei durchkämmt, die Leute wahllos in Kastenwagen auf Hauptposten gebracht und dort registriert.</strong></p>
<p>Die Zürcher Tageszeitung &#8220;Die TAT&#8221; veröffentlichte einen reinen Hetz-Artikel mit Untertitel &#8220;Zürich internationales Zentrum der Strichjungen&#8221; und nannte darin auch den KREIS, welcher &#8220;eine eigene Zeitschrift mit &#8216;Heiratsanzeigen&#8217; für Homosexuelle herausgibt&#8221; und sogar in einer städtischen Liegenschaft am Neumarkt grosse Ball-Veranstaltungen durchführe, &#8220;wobei auch die Strichjungen anwesend sind.&#8221;</p>
<p>Das war reine Verleumdung. Der Artikel schloss mit &#8220;Die Behörden müssen handeln, bevor es zu spät ist.&#8221; Und die Behörden handelten: Sie erliessen ein Tanzverbot für das gesamte Gebiet der Stadt Zürich, das allerdings nur den KREIS betraf, und sie verlangten vom Pächter des Hauses, dass er dem KREIS kündigen müsse. Das war ein Bruch getroffener Vereinbarungen. Das bereits für den Oktober bewilligte Herbstfest 1960 musste abgesagt werden.</p>
<p>Mit den internationalen Bällen erwarb der KREIS die zur Herausgabe seiner dreisprachigen Zeitschrift nötigen Finanzen. Der Verlust dieser Quelle war der Anfang vom Ende. 1967 löste sich die europaweit lange einmalige und bedeutendste Organisation homosexueller Männer auf.</p>
<p>Wie dramatisch ungerecht man damals gegen uns Schwule vorging, ist auf schwulengeschichte.ch nachzulesen.</p>
<p>&gt;<a href="http://schwulengeschichte.ch/index.php?RDCT=05dff71a1474762d4ecf " target="_blank">Der KREIS wird verleumdet und verliert sein Lokal</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://queerdenker.ch/2010/10/07/heute-unvorstellbar-vor-50-jahren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erste Razzia gegen Schwule in der Schweiz</title>
		<link>http://queerdenker.ch/2010/07/09/die-erste-razzia-gegen-schwule-in-der-schweiz/</link>
		<comments>http://queerdenker.ch/2010/07/09/die-erste-razzia-gegen-schwule-in-der-schweiz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 15:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://1897.ch/?p=66</guid>
		<description><![CDATA[Die Website schwulengeschichte.ch erzählt viele eindrückliche Geschichten über die Geschichte von uns Schwulen. So auch über die &#8220;Aktion Punkt&#8221; der Zürcher Polizei &#8230; In der Nacht auf den 2. Juli 1960 schlug die Polizei in Zürich mit einem Grosseinsatz zu: Bekannte Lokale, die als Schwulentreffs galten, wurden blitzartig überfallen und die anwesenden Gäste in Kastenwagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Website schwulengeschichte.ch erzählt viele eindrückliche Geschichten über die Geschichte von uns Schwulen. So auch über die &#8220;Aktion Punkt&#8221; der Zürcher Polizei &#8230;</strong></p>
<p>In der Nacht auf den 2. Juli 1960 schlug die Polizei in Zürich mit einem Grosseinsatz zu: Bekannte Lokale, die als Schwulentreffs galten, wurden blitzartig überfallen und die anwesenden Gäste in Kastenwagen zur Hauptwache geführt, befragt und registriert. In den Anlagen am Seebecken dauerte es länger, bis alle Gebüsche durchkämmt und die Parkgänger ebenfalls abgeführt waren.</p>
<p>Die Zeitungen berichteten von 174 Eingebrachten und 200 im Einsatz stehenden Polizisten. Der zuständige Stadtrat orientierte an einer Pressekonferenz. Mit wenigen Ausnahmen gab es nur zustimmende Kommentare. &#8220;Die Aktion hat überall grosse Genugtuung ausgelöst&#8221; stand in der damaligen TAT.</p>
<p>Vorausgegangen war eine beispiellose Pressehetze gegen Homosexuelle und Stricher, welche nach zwei Milieumorden durch minderjährige Strichjungen 1957 begann und sich über die beiden Mordprozesse, wo die Opfer zu Tätern gemacht wurden, mehr und mehr steigerte. Schlagzeilen wie &#8220;Zürich, internationaler Treffpunkt von Homosexuellen und Strichern&#8221; und Forderungen nach &#8220;hartem Durchgreifen&#8221; gehörten zum Tenor von Überschriften, Kommentaren und Leserbriefen.</p>
<p>&gt;<a title="Es geht um Liebe" href="http://schwulengeschichte.ch/index.php?id=5_3_20" target="_blank">Details zu heute fast nicht mehr vorstellbaren Ausgrenzungen</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://queerdenker.ch/2010/07/09/die-erste-razzia-gegen-schwule-in-der-schweiz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

