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	<title>Queerdenker &#187; Parteien</title>
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	<description>queer, einseitig und parteiisch</description>
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		<title>Für eine Bildungspolitik, die nicht tabuisiert</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 21:37:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Parteien]]></category>

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		<description><![CDATA[Weniger Fremdsprachen, mehr Kopfrechnen und keine Gleichbehandlung von Homo- und Hetero-Beziehungen in Schulbüchern: Die Delegierten der SVP haben ein Positionspapier zum Thema &#8220;Bildung und Schule&#8221; beschlossen &#8211; und damit eine Stellungnahme der GaySVP provoziert. So meint die GaySVP unter dem Titel &#8220;Gleichgeschlechtliche Liebe ist nicht wählbar!&#8221;, dass das Thema Homosexualität nicht tabuisiert werden dürfe. Gleichgeschlechtliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Weniger Fremdsprachen, mehr Kopfrechnen und keine Gleichbehandlung  von Homo- und Hetero-Beziehungen in Schulbüchern: Die Delegierten der SVP haben ein Positionspapier zum Thema &#8220;Bildung und Schule&#8221; beschlossen &#8211; und damit eine Stellungnahme der GaySVP provoziert. </strong></p>
<p>So meint die GaySVP unter dem Titel &#8220;Gleichgeschlechtliche Liebe ist nicht wählbar!&#8221;, dass das Thema Homosexualität nicht tabuisiert werden dürfe. Gleichgeschlechtliche Liebe entstehe nicht durch den Unterricht in der Schule und lasse sich auch nicht anerziehen. Und durch sachliche Information könne &#8220;das Verständnis von Gleichaltrigen gegenüber betroffenen Jugendlichen verbessert und damit die Suizidgefahr reduziert werden&#8221;.</p>
<p>Logisch! Ob sich die Mutterpartei der GaySVP aber belehren lässt? Und ob die SVP überhaupt lernfähig ist?</p>
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		<title>Fachgruppe &#8220;Homosexualität&#8221; der CVP</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 05:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Parteien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fachgruppe &#8220;Homosexualität&#8221; der CVP hat sich aus der Parteibasis heraus gebildet und wird vom Parteipräsidium anerkannt und unterstützt. Ziel ist die Sensibilisierung des Themas in der Partei und der Abbau von bestehenden Diskriminierungen, wie zum Beispiel der Nichtzulassung homosexueller Männer zum Blutspenden. Als staatstragende Partei will sich die CVP mit der &#8220;gleichgeschlechtlich liebenden Lebensform [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Fachgruppe &#8220;Homosexualität&#8221; der CVP hat sich aus der Parteibasis heraus gebildet und wird vom Parteipräsidium anerkannt und unterstützt. Ziel ist die Sensibilisierung des Themas in der Partei und der Abbau von bestehenden Diskriminierungen, wie zum Beispiel der Nichtzulassung homosexueller Männer zum Blutspenden.</strong></p>
<p>Als staatstragende Partei will sich die CVP mit der &#8220;gleichgeschlechtlich liebenden Lebensform befassen, um eine nachhaltige Gesellschaft zu fördern&#8221;. Die Fachgruppe besteht im Moment aus aktiven Parteimitgliedern, die selber schwul sind und aus Mitgliedern des Parteivorstands. Die Fachgruppe wird vom Luzerner CVP Mitglied Stefan Gassmann geleitet.</p>
<p>Die Fachgruppe verfolgt in erster Linie zwei Ziele:</p>
<p>1. Sensibilisierung des Themas in der Partei. Als Partei, die in Randregionen stark vertreten ist, besteht ein Bedarf das Thema zu enttabuisieren. Ziel ist ein parteiintern breit abgestützter Konsens für eine Positionierung der CVP in dieser Sache.</p>
<p>2. Abbau von bestehenden Diskriminierungen, wie zum Beispiel der Nichtzulassung homosexueller Männer zum Blutspenden. Die CVP verfolgt die Bemühungen für eine Lockerung des Verbotes mit Interesse und fordert eine vollständige Gleichstellung.</p>
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		<title>GaySVP hat eine Frauenbeauftragte</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 14:45:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Parteien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die GaySVP hat per sofort eine Frauenbeauftragte. Sie heisst Damaris Cynthia Bächi, kommt aus Wintherthur und ist 22 Jahre jung. Als Mitglied der SVP Winterthur und JSVP Winterthur engagiert sich Damaris Bächi bereits aktiv in der Parteipolitik. Sie ist unter anderem Delegierte und Vorstandsmitglied der JSVP Winterthur. Innerhalb der GaySVP ist sie einerseits für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die GaySVP hat per sofort eine Frauenbeauftragte. Sie heisst Damaris Cynthia Bächi, kommt aus Wintherthur und ist 22 Jahre jung.</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-263" title="GaySVP hat eine Frauenbeauftragte" src="http://1897.ch/wp-content/uploads/2010/09/30.9.10.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p>Als Mitglied der SVP Winterthur und JSVP Winterthur engagiert sich Damaris Bächi bereits aktiv in der Parteipolitik. Sie ist unter anderem Delegierte und Vorstandsmitglied der JSVP Winterthur. Innerhalb der GaySVP ist sie einerseits für den Kontakt zu allen weiblichen Mitgliedern zuständig und betreut andererseits frauenspezifische Themen.</p>
<p>Auf ihrer Facebook-Seite gibt Bächi unter &#8220;Aktivitäten&#8221; Gewichtheben, schwimmen, wandern, fotografieren, gut Essen gehen, Natur geniessen, politisieren und Musik an. Politisch ist sie gegen einen EU-Beitritt, für mehr Sicherheit, eine bessere Bildung, will ein faires Sozialwesen und mehr Umweltschutz. Und sie hat sich den Slogan &#8220;Mehr dem Bürger, weniger dem Staat&#8221; auf die (Regenbogen-)Fahne geschrieben.</p>
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		<title>Parteien auf 1897: Die EVP</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 09:06:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Parteien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Evangelische Volkspartei der Schweiz gilt als Partei der Mitte. Ihre Mitglieder bezeichnen sich als überzeugte Christen. Rund 60 Prozent kommen aus der reformierten Landeskirche, weitere zehn Prozent aus der Evangelisch-methodistischen Kirche, die übrigen aus Freikirchen. Bei Fragen zur Bildung-, Umwelt-, Ausländer- und Asylpolitik steht die EVP eher links; bei Themen wie Sterbehilfe, Abtreibung oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Die Evangelische Volkspartei der Schweiz gilt als Partei der Mitte. Ihre Mitglieder bezeichnen sich als überzeugte Christen. Rund 60 Prozent kommen aus der reformierten Landeskirche, weitere zehn Prozent aus der Evangelisch-methodistischen Kirche, die übrigen aus Freikirchen. Bei Fragen zur Bildung-, Umwelt-, Ausländer- und Asylpolitik steht die EVP eher links; bei Themen wie Sterbehilfe, Abtreibung oder gleichen Rechte für Schwule und Lesben gilt sie als eher ist sie eher konservativ.</strong></p>
<p style="text-align: left;">Als Reaktion zur Petition &#8220;Gleiche Chancen für alle Familien&#8221; veröffentlichte die EVP anfangs Juni eine Medienmitteilung. Da stand u.a.: &#8220;Bei allem Verständnis für den Kinderwunsch gleichgeschlechtlicher Paare: Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf eine Mutter und einen Vater, idealerweise in der gleichen Familie. Es ist für ihre Entwicklung von grosser Bedeutung, dass Kinder mit beiden Geschlechtern Beziehungen pflegen können. Das passiert nirgends so eng und intensiv wie im Elternhaus.&#8221; &#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Gemäss der Medienmitteilung beobachtet die Partei zudem &#8220;mit einem gewissen Unbehagen, wie die Schwulen- und Lesbenorganisationen stets neue Felder entdecken, in denen sie sich benachteiligt und diskriminiert fühlen&#8221;. Gleich sei halt nicht immer gleich: &#8220;Dieses zuweilen leicht obsessive Ansinnen, gleich machen zu wollen, was nicht gleich ist, ist einem von gegenseitigem Respekt geprägten Zusammenleben nicht zuträglich und kann als Zwängerei empfunden werden&#8221;.</p>
<p style="text-align: left;">Doch: Für die EVP stehe &#8220;ausser Frage, dass gleichgeschlechtliche Paare nicht diskriminiert werden dürfen&#8221;. Das werde ja aber eigentlich &#8220;bereits durch die Bundesverfassung garantiert&#8221;.</p>
<p style="text-align: left;">Fortsetzung folgt!</p>
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		<title>Parteien auf 1897: Die EDU</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 15:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Parteien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Eidgenössische Demokratische Union ist auf Bundesebene im Nationalrat und in verschiedenen Kantons-, Stadt- und Gemeindeparlamenten vertreten. Für die wertekonservative, bibeltreue und EU-kritische Partei ist Homosexualität eine Krankheit und Sünde. An einer Sitzung des Zürcher Kantonsrates vor der EuroPride in Zürich im letzten Jahr erklärte EDU-Kantonsrat Michael Welz in einer Fraktionserklärung, dass das Festival den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Eidgenössische Demokratische Union ist auf Bundesebene im Nationalrat und in verschiedenen Kantons-, Stadt- und Gemeindeparlamenten vertreten. Für die wertekonservative, bibeltreue und EU-kritische Partei ist Homosexualität eine Krankheit und Sünde.</strong></p>
<p>An einer Sitzung des Zürcher Kantonsrates vor der EuroPride in Zürich im letzten Jahr erklärte EDU-Kantonsrat Michael Welz in einer Fraktionserklärung, dass das Festival den &#8220;homosexuellen Arbeitsstil&#8221; propagiere. Er brachte diesen &#8220;Lebensstil&#8221; mit einem hohen &#8220;Aids-, Depressions- und Selbstmordrisiko&#8221; in Verbindung. Homosexualität sei &#8220;weder gottgewollt noch gesellschaftsfördernd&#8221;. Welz beendete seine Erklärung damals mit dem Ausruf: &#8220;Gott schenkt Befreiung aus der Homosexualität&#8221;.</p>
<p>Nach Absprache mit den Fraktionspräsidenten und den anderen Parteien erklärte anschliessend der bekennende schwule Kantonsrat Hans Peter Portmann (FDP) die Tirade der EDU sei &#8220;empörend, diskriminierend und verfassungswidrig&#8221; &#8211; und erhielt vom Rat einen langen Applaus, was in politischen Debatten absolut unüblich ist.</p>
<p>Das letzte Wort wollte natürlich die EDU und EDU-Fraktionspräsident Stefan Dollenmeier meldete sich zu Wort: &#8220;Gleich wie Alkohol und Nikotin sei auch die schwule Lebensform gesundheitsgefährdend. Die Raten für Suizid, Depressionen und Aids seien bei Schwulen nachweislich höher.&#8221; &#8230; Kantonsratspräsidentin Regula Thalmann entzog daraufhin dem EDU-Fraktionspräsidenten das Wort. Sie toleriere nicht, dass religiöse und gesellschaftliche Grundsätze in dieser Art im Kantonsrat diskutiert würden.</p>
<p>Fortsetzung folgt!</p>
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