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	<title>Queerdenker &#187; Religion</title>
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	<description>queer, einseitig und parteiisch</description>
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		<title>Jeder zweite Priester ist schwul</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 16:04:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[David Berger ist 43 und hat seit 22 Jahren einen Mann an seiner Seite. Im vorigen Jahr bekannte er sich zu seiner Homosexualität &#8211; und er veröffentlichte das Buch &#8220;Der heilige Schein&#8221;. Die kirchliche Erlaubnis als Religionslehrer wurde ihm darauf prompt entzogen. Die Münchner &#8216;Abendzeitung&#8217; veröffentlichte gestern ein ausführliches Interview mit David Berger. Auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>David Berger ist 43 und hat seit 22 Jahren einen Mann an seiner Seite. Im vorigen Jahr bekannte er sich zu seiner Homosexualität &#8211; und er veröffentlichte das Buch &#8220;Der heilige Schein&#8221;. Die kirchliche Erlaubnis als Religionslehrer wurde ihm darauf prompt entzogen.</strong></p>
<p>Die Münchner &#8216;Abendzeitung&#8217; veröffentlichte gestern ein ausführliches Interview mit David Berger. Auf die Frage, wie viele Priester wohl schwul seien, meinte er, dass der Anteil bei über 50 Prozent liege &#8230;</p>
<p>Woher diese Häufung? Bergers Antwort in der &#8216;Abendzeitung&#8217;: <em>&#8220;Jungen Männern, die aus konservativen Familien stammen, erscheint das oft als die einzige ehrbare Möglichkeit, mit ihrer Homosexualität umzugehen. Ausserdem übt die katholische Männergesellschaft in der Kirche auch eine besondere Anziehungskraft auf Schwule aus.&#8221;</em></p>
<p>Stellt sich nun die Frage, ob die andere Hälfte ihre Sexualität auch &#8220;nicht praktiziert&#8221; und so für die katholische Kirche tragbar bleibt &#8230;</p>
<p><a href="http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.dieser-theologe-behauptet:-theologe:-jeder-zweite-priester-ist-schwul.c3dcfd78-ee1c-411f-b65b-a25ede53ca68.html" target="_blank">&gt;www.abendzeitung-muenchen.de</a></p>
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		<title>Glauben ist seliger als Wissen</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 09:14:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 1. Mai wird Johannes Paul II. selig gesprochen. Gläubige dürfen den 2005 verstorbenen Papst künftig um Hilfe &#8220;anrufen&#8221; und verehren. Während des Seligsprechungsverfahrens wird festgestellt, ob der Kandidat im Ruf der Heiligkeit stand und von herausragender Tugendhaftigkeit war. Ferner wird festgestellt, ob er entweder den Märtyrertod gestorben ist oder ob nach seinem Tod ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 1. Mai wird Johannes Paul II. selig gesprochen. Gläubige dürfen den 2005 verstorbenen Papst künftig um Hilfe &#8220;anrufen&#8221; und verehren.</strong></p>
<p>Während des Seligsprechungsverfahrens wird festgestellt, ob der Kandidat im Ruf der Heiligkeit stand und von herausragender Tugendhaftigkeit war. Ferner wird festgestellt, ob er entweder den Märtyrertod gestorben ist oder ob nach seinem Tod ein Wunder mit ihm in Verbindung gebracht wird. Im Fall von Johannes Paul II. gab eine Ordensfrau an, durch die Fürsprache des Verstorbenen von Parkinson geheilt worden zu sein.</p>
<p>Ob eine Seligsprechung nun absurd ist oder nicht, wollen wir hier nicht werten. Glauben ist halt für die römisch-katholische Kirche seliger als Wissen &#8211; auch im Umgang mit der Homosexualität (und der Sexualität überhaupt).</p>
<p>Während der Euro Pride in Rom im Juni 2000 hat sich der damals noch lebende Johannes Paul II. deutlich zum Thema Homosexualität geäussert und die Lesben- und Schwulenparade als &#8220;Verletzung der christlichen Werte&#8221; bezeichnet, der homosexuelle Akt verstosse gegen das Naturgesetz.</p>
<p>Im September 2000 interviewte die Basler Zeitung den damals 75-jährigen amerikanische Priester John J. McNeill, der wegen seiner Haltung von Papst Johannes Paul II. ausgestossen wurde. Auf die Frage, ob es stimmt, dass ein Fünftel der katholischen Priester homosexuell seien, antwortete McNeill: <em>&#8220;Ja, ich würde sogar sagen, dass diese Schätzung sehr modest ist. Wissen Sie weshalb? Stellen Sie sich vor, Sie wären ein homosexueller Mann und würden sich für Ihre Neigung hassen: Was wäre das Beste, was sie in einer solchen Situation tun könnten? Sie werden Priester und führen ein Leben im Zölibat! Diesen Weg haben früher viele gewählt, weil sie ein gutes Leben führen, Gott dienen wollten und keine Möglichkeit sahen, ihre Homosexualität offen auszuleben.&#8221;</em></p>
<p>In diesem Jahr findet die Euro Pride übrigens wiederum in Rom statt. Und wir sind bereits gespannt, wie sich der aktuelle Papst darüber äussern wird. Doch zuerst steht für Papst Benedikt XVI. &#8211; der in seiner Heimat München auch mal &#8220;Frl. Ratzinger&#8221; genannt wird &#8211; die Seligsprechung seines Vorgängers auf dem Programm.</p>
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		<title>Kein Sex für den Mister Schweiz</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 08:19:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Schlagzeile heute im Blick: Freundin von Mister Schweiz ist in einer strengen Freikirche! Die Freundin sei hübsch und könne mit ihrem verführerischen Blick und den Traummassen 87-62-90 mit ihrem Freund Luca Ruch in Sachen Schönheit mehr als nur mithalten. Doch Sex gäbe es nicht vor der Hochzeit, die Freundin sei nämlich Mitfrau der strengen Chrischona-Gemeinde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schlagzeile heute im Blick: Freundin von Mister Schweiz ist in einer strengen Freikirche!</strong></p>
<p>Die Freundin sei hübsch und könne mit ihrem verführerischen Blick und den Traummassen 87-62-90 mit ihrem Freund Luca Ruch in Sachen Schönheit mehr als nur mithalten. Doch Sex gäbe es nicht vor der Hochzeit, die Freundin sei nämlich Mitfrau der strengen Chrischona-Gemeinde mit rund 7000 Gläubigen. <em>&#8220;Für uns gehört Sexualität in den schützenden Rahmen einer Ehe &#8211; dort, wo Kinder entstehen&#8221;</em>, erklärt der Leiter der Chrischona-Gemeinden dem Blick.</p>
<p>Mich interessiert nun natürlich, wie die Sekte mit dem Thema Homosexualität umgeht. Im Internet fand ich ein vom Verband der Pilgermission St. Chrischona verabschiedetes Papier mit sieben Seiten. Kernaussage: <em>&#8220;Wir sind gerufen, den Betroffenen in die Gemeinschaft mit Christus und seine Gemeinde einzuladen, aber das Ausleben und Phantasieren der Homosexualität als Sünde zu benennen&#8221;</em>. Dabei sei es wichtig <em>&#8220;zwischen Sünde und dem Sünder zu unterscheiden&#8221;</em>. Das verstehe ich so, dass der &#8220;Sünder&#8221; von der Sekte zwar geliebt, aber seine Art zu leben nicht akzeptiert wird und er sich gefälligst zu ändern hat!</p>
<p>Beratung für Schwule, Lesben, Bisexuelle und Trans* gibt die <a href="http://www.rainbowline.ch" target="_blank">RainbowLine</a> unter Telefon 0848 80 50 80 &#8230;</p>
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		<title>Keine wilden Ehen in den Pfarrhäusern in Bayern</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 10:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Landessynode der evangelischen Kirche in Bayern hat mit grosser Mehrheit entschieden: Schwule Pfarrer und lesbische Pfarrerinnen dürfen nun mit ihren Partnern im Pfarrhaus zusammenleben. Voraussetzung dafür ist, dass sie in eingetragener Partnerschaft leben &#8211; Ordnung muss schliesslich sein &#8230; Ebenfalls darf mit dem Einzug des gleichgeschlechtlichen Partner &#8220;die Einheit der Gemeinde und die Glaubwürdigkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Landessynode der evangelischen Kirche in Bayern hat mit grosser Mehrheit entschieden: Schwule Pfarrer und lesbische Pfarrerinnen dürfen nun mit ihren Partnern im Pfarrhaus zusammenleben. Voraussetzung dafür ist, dass sie in eingetragener Partnerschaft leben &#8211; Ordnung muss schliesslich sein &#8230;</strong></p>
<p>Ebenfalls darf mit dem Einzug des gleichgeschlechtlichen Partner &#8220;die Einheit der Gemeinde und die Glaubwürdigkeit des pfarramtlichen Dienstes&#8221; nicht beeinträchtigt werden. Denn: &#8220;Ehe und Familie sind das Leitbild des Zusammenlebens. Dieses Leitbild muss vertreten werden, auch wenn die eigene Lebensform sich davon unterscheidet&#8221;.</p>
<p>Die neue Regelung beruht inhaltlich auf der &#8220;Fürther Erklärung&#8221; von November 1993. Darin positionierte sich die evangelische Kirche in Bayern erstmals öffentlich zum Thema Homosexualität. Sie ermutigte damals schwule und lesbische Menschen, ihre Neigung verantwortlich zu leben.</p>
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		<title>Stricher dürfen</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 09:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Frey</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Historische Wende beim Papst&#8221; &#8230; Was für eine Schlagzeile, die an diesem frühen Sonntagmorgen durch die Medien geistert: Papst Benedikt XVI. erlaubt in &#8220;begründeten Einzelfällen&#8221; den Pariser! Bisher hat sich der Oberguru der katholischen Kirche bekanntlich stets gegen Kondome ausgesprachen. Der einzig sichere Weg eine HIV-Infektion zu vermeiden sei nämlich Abstinenz und eheliche Treue. Zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Historische Wende beim Papst&#8221; &#8230; Was für eine Schlagzeile, die an diesem frühen Sonntagmorgen durch die Medien geistert: Papst Benedikt XVI. erlaubt in &#8220;begründeten Einzelfällen&#8221; den Pariser!</strong></p>
<p>Bisher hat sich der Oberguru der katholischen Kirche bekanntlich stets gegen Kondome ausgesprachen. Der einzig sichere Weg eine HIV-Infektion zu vermeiden sei nämlich Abstinenz und  eheliche Treue.</p>
<p>Zu den &#8220;begründeten Einzelfällen&#8221; gehören übrigens männliche Prostituierte, die die Ausbreitung von HIV verhindern wollten. Frieda fragt sich nun, warum gemäss Benedikt ausgerechnet Stricher sich einen Gummi überstülpen dürfen. Sind da des Papstes eigene Ansteckungsängste Grund dafür? Wir wollen es gar nicht wissen &#8230;</p>
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		<title>Küsse gegen den Papst</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 22:17:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus Protest gegen die Haltung der katholischen Kirche zur Homosexualität haben 200 Schwule und Lesben in Barcelona Papst Benedikt XVI. mit einem Massenknutschen begrüsst. In den von zahlreichen Gläubigen gesäumten Strassen Barcelonas starteten die Demonstranten das fast fünfminütige Kiss-In als der Papst in seinem gläsernen Papstmobil an ihnen vorbeifuhr. Während die Anhänger des Papstes verzückt jubelten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aus Protest gegen die Haltung der katholischen Kirche zur Homosexualität haben 200 Schwule und Lesben in Barcelona Papst Benedikt XVI. mit einem Massenknutschen begrüsst.</strong></p>
<p>In den von zahlreichen Gläubigen gesäumten Strassen Barcelonas starteten die Demonstranten das fast fünfminütige Kiss-In als der Papst in seinem gläsernen Papstmobil an ihnen vorbeifuhr. Während die Anhänger des Papstes verzückt jubelten, skandierten sie unter Anspielung auf den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche &#8220;Pädophiler&#8221; und &#8220;Hau ab&#8221;.</p>
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		<title>Evangelische Allianz &#8211; ICF &#8211; Vineyard</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 17:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen habe ich die &#8220;Mission Aufklärung&#8221; des Lesben- und Schwulenverbandes Deutschland vorgestellt. Und ich fragte mich: Wie gehen Freikirchen in der Schweiz &#8211; wie beispielsweise ICF oder Vineyard &#8211; mit Homosexualität um? Zusammenfassend lässt sich hier sagen, dass homosexuellen Mitgliedern von Freikirchen eine &#8220;sexuelle Umpolung&#8221; nahe gelegt wird. So heisst es etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor ein paar Tagen habe ich die &#8220;Mission Aufklärung&#8221; des Lesben- und Schwulenverbandes Deutschland vorgestellt. Und ich fragte mich: Wie gehen Freikirchen in der Schweiz &#8211; wie beispielsweise ICF oder Vineyard &#8211; mit Homosexualität um?</strong></p>
<p>Zusammenfassend lässt sich hier sagen, dass homosexuellen Mitgliedern von Freikirchen eine &#8220;sexuelle Umpolung&#8221; nahe gelegt wird. So heisst es etwa in einer Schrift der Schweizerischen Evangelischen Allianz: &#8220;Die Wirklichkeit des homosexuellen Lebensstils und ihrer Szene ist tragischer und brutaler, als gewisse Veröffentlichungen sie darstellen. Viele homosexuell empfindende Menschen leiden an inneren Zwängen und wollen psychisch weiterkommen. Hier kann sich die christliche Seelsorge nicht entziehen, ohne an Menschen schuldig zu werden.&#8221;</p>
<p>Claudio Minder ist nicht nur Mitglied von ICF sondern stand im Jahr 2000 als Mister Schweiz der Öffentlichkeit. Vor Fernsehkameras bezeichnete er Homosexualität als Sünde. Und auch ICF-Sprecher Daniel Linder findet, dass Homosexualität widernatürlich sei.</p>
<p>Auf der Website von ICF habe ich ein Papier zu einer Predigt vom Juni 2009 gefunden. Da steht: &#8220;Stell dir vor, du liebst Jesus, möchtest ihm nachfolgen und stellst fest, dass du homosexuell empfindest. Von der Bibel her weisst du genau, dass eine ausgelebte Homosexualität nicht Gottes Plan entspricht, und doch gehen diese Gefühle auch nach Gebet nicht weg &#8230;&#8221; In diesem Papier wird Homosexualität als eine Frage der Identität wie folgt erklärt: &#8220;Homosexuelle Gefühle sind nicht ein sexuelles Problem, sondern die Folge von ungelösten Fragen in der persönlichen Identität&#8221;.</p>
<p>&#8216;Niemand will mich haben&#8217; oder &#8216;Ich bin kein richtiger Mann&#8217; sind zwei persönliche Identitäten, die gemäss ICF aus negativen Erfahrungen mit wichtigen Personen wie Eltern, Geschwister oder Lehrer entstehen können. Und aus dieser &#8220;gekrümmten Identität hinaus&#8221; &#8211; jetzt zitiere ich wiederum aus dem oben erwähnte Papier &#8211; &#8220;landen wir in Sünde&#8221;. Und deshalb &#8220;verfallen die einen in eine Pornographie-Sucht, andere lügen, Eifersucht, Minderwert, Stolz oder eben auch homosexuelle Gefühle können die Folge sein&#8221;.</p>
<p>Ebenfalls die Mitglieder von Vineyard sind überzeugt, dass Homosexualität mit dem Christentum nicht vereinbar ist. So ruft Vineyard regelmässig Homosexuelle auf, sich durch Gebete in Heterosexuelle zu verwandeln.</p>
<p>Fazit: Auch in der Schweiz gibt es Kräfte &#8211; dazu zähle ich beispielsweise auch die beiden Parteien EDU und EVP &#8211; die nicht wissen, dass die homosexuelle Identität in frühester Kindheit entsteht und Homosexualität eine Facette der menschlichen Sexualität ist.</p>
<p>&gt;<a href="http://1897.ch/2010/07/24/ein-grauel-ist-es/">Ein Gräuel ist es!</a></p>
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		<title>Ein Gräuel ist es!</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 07:42:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mitglieder der Gruppe &#8220;Wüstenstrom&#8221; &#8211; mit einem Ableger in der Schweiz &#8211; sind überzeugt, dass Homosexualität Ausdruck einen Traumas sei und suchtartige Züge annehmen kann &#8230; Zum Glück aber sei Homosexualtiät nicht genetisch bedingt und deshalb &#8220;heilbar&#8221;. Und grad wie ein Alkoholiker müsse ein Schwuler lebenslang gegen seine Neigung kämpfen. Und wie so oft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Mitglieder der Gruppe &#8220;Wüstenstrom&#8221; &#8211; mit einem Ableger in der Schweiz &#8211; sind überzeugt, dass Homosexualität Ausdruck einen Traumas sei und suchtartige Züge annehmen kann &#8230; Zum Glück aber sei Homosexualtiät nicht genetisch bedingt und deshalb &#8220;heilbar&#8221;. Und grad wie ein Alkoholiker müsse ein Schwuler lebenslang gegen seine Neigung kämpfen.</strong></p>
<p>Und wie so oft wird auch hier mit der Bibel argumentiert:  &#8220;Bei einem Mann sollst du nicht liegen wie bei einer Frau. Ein Gräuel ist es.&#8221; Aber auch der 1961 verstorbene Psychiater Carl Gustav Jung wird &#8220;herbeigezogen&#8221;, für den Schwule schlicht verhaltensgestört waren. Tatsache allerdings: Sogar die Weltgesundheitsorganisation WHO sagt heute, dass Homosexualität nicht als Störung anzusehen sei. Die WHO hat Homosexualität 1992 aus dem Katalog der Krankheiten gestrichen &#8230;</p>
<p>Therapie- und Umpolungsangebote sind für Lesben und Schwule eine Beleidigung und eine Zumutung. Sie sind nicht nur gefährlich oder antiquiert, sondern auch unwissenschaftlich. Darin wissen wir uns mit den wirklichen Sachverständigen aus Psychiatrie und Psychologie, aus Sexualwissenschaft und Pädagogik einig. Sie stimmen darin überein, dass die homosexuelle Identität schon in frühester Kindheit entsteht. Homosexualität ist eine Facette der menschlichen Sexualität. Nicht mehr und nicht weniger.</p>
<p>Evangelikale, fundamentalistische Organisationen, die behaupten, Homosexualtiät sei therapierbar und dabei die Nöte von jungen Menschen und die christlichen Werte zur Verbreitung homophober Ideologie nutzen, sind aber noch immer Tatsache. Um Umpolungsangeboten entgegenzutreten und aufzuklären hat der Lesben- und Schwulenverband Deutschland die &#8220;Mission Aufklärung&#8221; gestartet. Dabei versteht sich die &#8220;Mission&#8221; als Netzwerk und will nicht nur gegen religiös begründete Diskriminierung von Homosexuellen vorgehen, sondern auch Betroffenen, etwa homosexuellen Christen, die in die Fänge von &#8220;Umpolern&#8221; geraten sind, Alternativen und Möglichkeiten des Ausstiegs aufzeigen.</p>
<p>&gt;<a href="http://www.mission-aufklaerung.de" target="_blank">www.mission-aufklaerung.de</a></p>
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		<title>Absurde römisch-katholische Kirche</title>
		<link>http://queerdenker.ch/2010/07/16/absurde-romisch-katholische-kirche/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 12:02:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 2004 findet jeweils während der traditionellen Pride in Zürich auch ein ökumenischer Gottesdienst für Schwule und Lesben statt. Nun hat die Bistumsleitung in Chur die Beteiligung der römisch-katholischen Kirche verboten, sie sei &#8220;im Kontext eines solchen, doch eher propagandistisch gemeinten Festivals unerwünscht&#8221;. Mit tiefem Bedauern und grosser Verärgerung nehmen die Organisatoren des Zürich Pride [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit 2004 findet jeweils während der traditionellen Pride in Zürich auch ein ökumenischer Gottesdienst für Schwule und Lesben statt. Nun hat die Bistumsleitung in Chur die Beteiligung der römisch-katholischen Kirche verboten, sie sei &#8220;im Kontext eines solchen, doch eher propagandistisch gemeinten Festivals unerwünscht&#8221;.</strong></p>
<p>Mit tiefem Bedauern und grosser Verärgerung nehmen die Organisatoren des Zürich Pride Festival den Entscheid des Churer Bischofs zur Kenntnis. Der Verein schreibt in einer Medienmitteilung: &#8220;Der Anteil an katholischen Christinnen und Christen in unserer Community ist gross und wir waren stolz darauf, dass wir an unserer Veranstaltung auch einem Leben aus dem Glauben gerecht werden konnten&#8221;.</p>
<p>Die Homosexuellen Arbeitsgruppen Zürich (HAZ) fordern den Churer Bischofsrat auf, den Entscheid zu widerrufen und sich für diese offene Ausgrenzung zu entschuldigen. Die HAZ finden es absurd, dass gerade &#8220;dasjenige weltweit tätige Unternehmen mit dem höchsten Homosexuellen-Anteil an der Belegschaft zum Mittel der Diskriminierung greift&#8221;.</p>
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